Donnerstag, 20. Oktober 2016

Schlechtes Timing!

Die arme Melodie hat es richtig dicke erwischt: Die 16-jährige Stute leidet an dem Cushing-Syndrom. Dazu hatten sich nun auch noch Atemwegsprobleme (v.a. eine starke Kurzatmigkeit) gesellt. Das war zu viel für Melodie´s Körper und sie wurde immer schlapper und verlor zunehmend an Gewicht. Wir brauchten ein Gesamtbild von Melodie, denn diese Abwärtsspirale musste aufgehalten werden!

Mittels Biofeld-Haaranalyse verschafften wir uns also einen Überblick über ihren Zustand. Im Ergebnis der Haaranalyse bestätigte sich das Cushing-Syndrom und der Grund für die schweren Atemprobleme wurde ersichtlich: Bei Melodie hatten sich im Laufe der Zeit starke Allergien u.a. gegen Staub, verschiedene Pilzsporen und Pflanzen wie z.B. dem Spitzwegerich gebildet. Diese führten über die Sommerzeit zu heftigen allergischen Reaktionen, die die Atemwege immens belasteten und wie sich auch in der Haaranalyse zeigte, sogar schon das Herz-Kreislaufsystem stark in Mitleidenschaft gezogen hatten, da sich der Organismus aufgrund des Kampfes gegen die Allergene einfach schon zu lange im Dauerstress befand.

Da bei Melodie viele Faktoren zusammentrafen, die einander auch gegenseitig beeinflussten, zielte die individuell abgestimmte Therapie auf zwei Dinge ab:
Damit nichts unberücksichtigt blieb und alle Faktoren zu Genüge berücksichtigt werden konnten, setzte sich die Fütterungs- und Therapieempfehlung gezielt zusammen:
    Zu allem Übel stand zu Therapiebeginn auch noch der Winter vor der Tür und damit ein erhöhtes Risiko für mögliche Atemwegsinfektionen... Melodie hätte sich keinen schlechteren Zeitpunkt aussuchen können, denn gerade jetzt hätte sie ein intaktes Immunsystem und eher ein paar Kilo zu viel auf den Rippen umso mehr gebrauchen können!

    Nichtsdestotrotz fing die Besitzerin sofort mit der konsequenten Umsetzung der Therapie an und Melodie sprach Gott sei Dank auch sehr gut auf die Kräuter und die homöopathischen Produkte an. Die erschwerte Atmung normalisierte sich Schritt für Schritt und es gelang Melodie trotz der kalten Jahreszeit wieder an Gewicht zuzulegen (und das nicht nur über´s Winterfell ;-) ), was uns sehr schön zeigt, dass der gesamte Organismus wieder ins Lot gekommen ist.

    Dass hinter diesen Worten auch Taten stehen, kann man sehr schön an untenstehendem Bild sehen, worauf uns die Besitzerin von Melodie einmal einen Vorher-Nachher-Schnappschuss festgehalten hat:

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    Oben auf dem Bild ist Melodie zum Zeitpunkt vor der Biofeld-Haaranalyse zu sehen und unten wie Melodie nun nach

    Mittwoch, 19. Oktober 2016

    Caruso und seine lästigen Ohrentzündungen

    Vor einigen Tagen hat mich dieser tolle Bericht von Caruso's Frauchen erreicht. Caruso (mittlerweile 5 Jahre alt) hatte schon seit klein auf mit ständigen, lästigen Ohrenentzündungen zu tun. Diese gehören nun dank konsequenter Therapie der Vergangenheit an und Caruso tollt wieder fröhlich durchs Leben, ohne regelmäßig Schmerzen zu haben. Aber lest selbst:

    Dank Frau Nehls haben wir die ständigen Ohrentzündungen von meinem Schäferhundmix Caruso sehr gut in den Griff bekommen. Gerne schildere ich dies für andere Hundebesitzer mit ähnlichen Problematiken, damit sie sehen können, dass es funktioniert. ;-)

    Regelmäßig war Carusos Ohr stark entzündet, roch sehr unangenehm, war teils offen und blutig, voll mit braunem Sekret und Caruso war sich ständig am kratzen. Auch hatte er immer höllische Schmerzen, ließ sich gar nicht mehr an sein Ohr fassen, schüttelte ständig seinen Kopf und hielt diesen dann auch immer schief. Obwohl das natürlich auch unglaublich süß aussah, tat mir mein Caruso einfach nur leid. :-(
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    So sah Caruso's Ohr vor der Therapie aus.
    So ging es dann jedes mal direkt zum Tierarzt, denn die Entzündungen blieben trotz regelmäßiger Ohrenpflege nicht aus. Teilweise waren seine Ohren 2-3x im Monat entzündet und jedes mal gab es eine teure Antibiotikasalbe vom Tierarzt, die genau für 5 Tage hielt. So langsam war ich echt verzweifelt und wusste Caruso nicht mehr zu helfen. Auch der Tierarzt wusste sich keinen Rat mehr.

    Durch Recherche im Internet bin ich zum Glück auf die Seite von Frau Nehls aufmerksam geworden. Schnell war eine Mail inkl. Hilferuf geschrieben und schon wenig später erhielt ich eine Antwort, in welcher mir ausführlich meine Fragen beantwortet und zusätzlich passende Produkte empfohlen wurden. Vielen Dank hierfür.

    Carusos Ohr behandelte ich noch während der Entzündung mit den Empfehlungen. ;-) Innerhalb von 2 Tagen wurden die Rötungen und der Juckreiz bereits weniger:
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    Caruso's Ohr 2 Tage nach Therapiebeginn.
    Nach 4 Tagen war die Entzündung dann komplett weg. Dies war mit dem Antibiotika leider nie der Fall! Jetzt sieht Caruso´s Ohr wieder richtig gut aus:
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    Endlich ist Caruso's Ohr wieder gesund!
    Damit mein Liebling nie wieder in diesen Teufelskreis gerät, bekommt er weiterhin einige Ergänzungen unter sein Futter gemischt, welches ebenfalls von Frau Nehls ist und es schmeckt ihm soooo gut. :-)
    Seitdem (bisher 4 Wochen) hatte mein Racker zum Glück keine Entzündungen mehr. Ich bin so beeindruckt von den Produkten und kann diese auch nur weiterempfehlen. Danke Frau Nehls + Team für die tollen Beratungen, die super hilfreichen Produkte und für Ihre Zeit bei offenen Fragen!
    Mein gesundes Hundenassfutter ist hier zu finden: Klick hier!

    Montag, 17. Oktober 2016

    Hilfe, das kitzelt!

    Mit Beginn vergangenen Frühlings meldete sich Liane bei mir. Am Anfang war ihre Stute einfach nur extrem kitzelig und hatte sich dann aber mehr und mehr angefangen immer stärker zu jucken. Dies v.a. im Kopfbereich und wenn ihre Stute draußen an der frischen Luft und in der schönen Frühlingssonne stand. Als der Juckreiz bei Nayana dann so schlimm wurde, dass sie sich mehrere Stellen am Kopf blutig gekratzt hatte, schrieb mich Liane an.

    In der akuten Situation empfahl ich Nayana innerlich sofort mit einigen Kräuter von mir zu unterstützen sowie auch äußerlich.
    Parallel dazu arbeitete ich für Nayana anhand von 10-20 Mähnenhaaren meine Biofeld-Haaranalyse aus. So konnten wir der Ursache für das extreme Scheuern auf den Grund gehen:

    Nayana litt unter einer Licht- und Sonnenallergie!

     

    Auch die passenden Kräuter wurden im Zuge der Biofeld-Haaranalyse für Nayana getestet, so dass die Dosierung dieser individuell angepasst werden konnte. Außerdem wurde die Therapie aufgrund des Ergebnisses noch um homöopathische Mittel ergänzt.

    Nachfolgend ein paar Bilder von Nayana, wo man gerade im Kopfbereich sehr gut die bereits offenen Stellen aufgrund der allergischen Reaktion sehen kann:
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    Liane setzte die abgestimmte Therapie konsequent um und verschob die "Auslaufzeiten" von Nayana in die Morgen- und Abendstunden, so dass die Stute nicht ohne Schutz in der prallen Mittagssonne stand.
    Mit diesen einfachen Maßnahmen und der Wirkung der natürlichen Kräuter hat Nayana diesen Sommer nicht nur gut überstanden sondern die wunden Hautpartien konnten auch ohne weitere Entzündungen schön abheilen.

    Die Licht- & Sonnenallergie wird natürlich nicht verschwinden und Nayana wird auch nächstes Frühjahr wieder mit Problemen konfrontiert werden.

     

    Nach Rücksprache füttert Liane deshalb 2 Kräutermischungen durchgehend weiter, so dass Nayana dann optimal vorbereitet in den nächsten Frühling geht. So können wir verhindern, dass die allergische Reaktion wieder so heftig wird und Nayana sich nicht wund zu jucken braucht und von nun an auch die Sommermonate bedenkenlos genießen kann. :-)

     
    Mehr Infos rund um die Licht- & Sonnenallergie gibt es hier: Klick hier!

    Freitag, 14. Oktober 2016

    Miss Kitty - Mission Unbeschwertheit!

    Miss Kitty ist eine heute 12-jährige Katzendame. Vielleicht haben einige unter Euch gestern schon die Bildergeschichte von Miss Kitty auf unserer Seite bei Facebook gesehen. Hier im Blog möchte ich Euch die komplette Geschichte hinter Miss Kitty näher bringen und wie sie wieder zurück zu ihrer alten Unbeschwertheit gefunden hat. Dies mache ich aber nicht mit eigenen Worten sondern mit dem Erfahrungsbericht, welcher aus den Federn von Miss Kittys genialer Besitzerin Angelika stammt:

    Erfahrungsbericht Kitty  (CNI, SDÜ, Pankreas)

     

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    Ich möchte gerne über den Krankheitsverlauf meiner Katze Kitty, 12 Jahre alt, berichten und über die Erfahrungen mit meinem damaligen Tierarzt und nicht zuletzt über die Erfahrungen mit Frau Nehls und ihren heilpraktischen Therapievorschlägen und die daraus resultierenden Erfolge. Ich hoffe, möglichst vielen Tierbesitzern Mut zu machen, deren Tier unter den gleichen Krankheiten leidet, bzw. krank ist. Ich möchte auch damit erreichen, dass man so manche Diagnose hinterfragt und nach Alternativen sucht, sich ausreichend informiert und sich nicht gleich mit allem abfindet und die Hoffnung niemals aufgibt.
    Ich hatte schon immer großes Vertrauen in die Naturmedizin und auch schon des Öfteren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, sei es für meine Tiere oder für mich gewesen. Deshalb war es mir auch ein Bedürfnis, meiner nun erkrankten Kitty eine sanfte, mit dem Einklang der Natur und schonende Behandlungsmethode zukommen zu lassen. Eine Therapie, die unterstützend wirken soll, und keine, die alles durcheinanderbringt und mehr schadet als dass es gut tut. Und deshalb suchte ich Hilfe bei Frau Nehls, deren Homepage mir ja schon länger bekannt war, weil ich das Katzenfutter von ihr beziehe. Und da bin ich dann auch auf die „Haaranalyse“ gestoßen, aber dazu später mehr.
    Zuerst einmal von Anfang an (und ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass die persönlichen Kommentare von mir in Bezug auf meinen damaligen Tierarzt und dessen Behandlungsvorstellungen meiner persönlichen Meinung entsprechen und ich keinerlei Fachwissen habe):
    Bei der jährlichen Hauptuntersuchung im Juni 2015 wurden bei meiner Kitty ein erhöhter Wert Lipase (Bauchspeicheldrüse 178, Referenzbereich <26) , Hinweis auf Pankreatitis und eine  Schilddrüsenüberfunktion (T4 gesamt 75.16, Referenzbereich 12.9 – 51.5) festgestellt. Jedoch hatte Kitty keinerlei Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion!!!
    Eine Schilddrüsenüberfunktion (SDÜ) kann eine Niereninsuffizienz markieren, so dass es sinnvoll erscheint, die Nierenwerte, insbesondere zu Beginn der schulmedizinischen Therapie kontrollieren zu lassen. Mein Tierarzt verordnete mir sofort „Thiamatab“, 5 mg, 1 x täglich. Anfangs hat sich Kitty des Öfteren übergeben, mit der Zeit wurde es dann besser, aber sie war nicht mehr die „alte“. Sie war irgendwie nicht mehr so unbeschwert und lebhaft.
    Im November 2015 habe ich sie dann nochmals kontrollieren lassen und es wurde eine Niereninsuffizienz (CNI), Kreatinin 214.8 (Referenzbereich 0 – 168), Harnstoff 18.15 (Referenzbereich 5.0 – 11.4) festgestellt. Die Leber und Bauchspeicheldrüse zeigten schlechte Werte auf und sie hatte sehr wenige Thrombozyten. Ich denke, die Schilddrüsentabletten haben – wie so oft – alles aus dem Gefüge gebracht.
    Die „gute“ Schulmedizin????? Ich bin der Meinung, dass es zu voreilig war, ihr das Thiamatab zu verordnen. Heute würde ich das nicht mehr sofort geben, zumal die Tabletten den Nieren noch zusätzlich schaden, aber ich habe meinem Tierarzt nun mal vertraut….
    Mittlerweile war es dann auch so, dass meine Kitty immer stärkeren Juckreiz hatte. Ihr ganzer Körper zuckte förmlich vor Juckreiz. Jeder von Ihnen weiß bestimmt, wie schlimm so ein Juckreiz sein kann, der auch noch ständig präsent ist. Man wird sprichwörtlich verrückt! Mir tat meine Kitty so leid, und ich habe dem Tierarzt gesagt, dass ich das Thiamatab sofort absetzen werde. Er war total entsetzt und meinte, das wäre nicht richtig und der Juckreiz würde bestimmt von Hausstaubmilben herrühren, worauf meine Kitty allergisch reagieren würde. Im Beipackzettel steht jedoch, dass Juckreiz auftreten kann und dann soll man das Präparat sofort absetzen. Mir war das jetzt völlig egal, was der Tierarzt meinte, ich konnte mir das Leid meiner Kitty nicht mehr länger mit ansehen und ich habe die Tabletten sofort abgesetzt. Mein Vertrauen in den Tierarzt, den ich anfangs richtig gut fand, hatte ich verloren. Für die Nieren empfahl er mir ausschließlich das Nierendiätfutter von Hill’s, Nass- als auch Trockenfutter (!!!!!). Das wollte ich Kitty jedoch nicht geben, ich wollte ihr lieber ein hochwertiges Nassfutter (ich habe ja das Nehls-Futter) geben und Phosphatbinder dazu. Er gab mir dann noch Solidago-Globuli mit und als ich dann später mehr über die SUC-Therapie von Heel  erfahren wollte, bekam ich nur eine E-Mail mit einem Link zur Heel-Homepage dazu. Das war’s. Ich hatte mir eigentlich mehr erhofft.
    Ich fühlte mich dort nicht mehr gut aufgehoben und schon gar nicht mehr verstanden, Gespräche über Alternativen waren so gut wie gar nicht möglich. Seitdem bin ich nicht mehr in diese Praxis gegangen.
    Nachdem Kitty zwischenzeitlich auch abgenommen hatte und nicht mehr so richtig Appetit hatte, habe ich bei Frau Nehls im November 2015 die erste Haaranalyse machen lassen. Die von ihr vorgeschlagene Therapie (Globuli und die biologische Therapie von der Firma Heel) schlugen bei Kitty innerhalb von ein paar Tagen an. Mit sichtlichem (und hörbarem!!) Appetit „mampfte“ sie ihr Nehls-Nassfutter wie zu ihren guten Zeiten. Und sie nahm wieder an Gewicht zu. Und sie war wieder gut gelaunt und munter!  Mir ging das Herz auf, meine Kitty wieder so unbeschwert zu erleben.
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    Im August diesen Jahres habe ich bei Kitty eine Blutanalyse machen lassen, und die Nierenwerte waren gar nicht mal so schlecht (Harnstoff 46 mg/dl, Referenzbereich 16 – 38 / Kreatinin 1,5 mg/dl, Referenzbereich 0 – 1.9). Insgesamt grenzwertig sind Kitty’s „Problembereiche“, das da wären Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nieren.
    Die letzte Haaranalyse war im September diesen Jahres. Sehr positiv fielen die Werte bei den Mineralstoffen aus!!!! Alle im „grünen“ Bereich – sogar Phosphor!!! Und Frau Nehls meinte, dass die Werte von Kitty altersgemäß nicht schlecht seien, jedoch bezüglich der Nierenwerte, Schilddrüsenwerte und Pankreas sollten wir anstreben, weitere Verbesserungen zu erzielen. Dementsprechend wurde die Therapie geändert bzw. ergänzt.
    Und was soll ich sagen?? Und was soll Kitty sagen????? Sie würde sagen „mir geht’s super“ und ich sage nur, wie froh ich darüber bin, diesen Weg gemeinsam mit Frau Nehls gegangen zu sein.
    Ohne diese Therapie würde meine Kitty nicht mehr laut schmatzend am Futternapf stehen, sie würde sich nicht mehr im Gras wälzen und ihr dickes Bäuchlein gen die Sonne strecken, sie würde nicht mehr in mein Blumenbeet kacken, sie würde mir nicht mehr meine Ohren gründlich ausschlecken oder mich in die Nase beißen…. Ich möchte gar nicht daran denken, was ohne diese Therapie aus ihr geworden wäre… Ich bin jedoch sicher, dass diese Therapie ihr Leben entscheidend verbessert, wenn nicht gar gerettet hat.
    Von ganzem Herzen DANKE, liebe Frau Nehls! 

    Und für alle, die die lustige Bildergeschichte bei Facebook verpasst haben, hier ist sie noch einmal:


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    Mittwoch, 28. September 2016

    Pustelalarm bei Lümmel

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    Lümmel ist ein 5-jähriger Tinkerwallach, der im Rahmen meines Tinker Schutzprojektes "Menschen helfen Tinkern, Tinker helfen Menschen" aus Irland zu mir ins Tierheilkundezentrum kam.

    Etwa zwei Wochen nach seiner Ankunft in Deutschland wurde Lümmel ganz plötzlich von starkem Juckreiz geplagt und war von riesigen Pusteln übersät. Der kleine Kerl sah richtig schlimm aus:

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    Klar, der erste Gedanke war allergische Reaktion! Aber ganz sicher kann man sich da ohne genaue Überprüfung nicht sein und selbst wenn, bliebe immer noch die Frage, auf was genau Lümmel so heftig reagiert!

    Also habe ich von Lümmel ganz schnell eine Biofeld-Haaranalyse durchgeführt und siehe da, es war tatsächlich eine allergische Reaktion. Und zwar reagierte unser kleiner Lümmel so allergisch auf die ganzen Bremsen, die diesen Sommer ja wirklich lästig waren!!

    Im Zuge meiner Biofeld-Haaranalyse stellte ich die individuell passende Therapie für Lümmel zusammen.

    Bereits nach einer Woche konsequenter Therapie ließ der Juckreiz deutlich nach und unser kleiner Lümmel fühlte sich schon wieder deutlich wohler in seiner Haut. Auch die entzündeten Stellen waren bereits auf einem sehr guten Weg. Trotzdem haben wir die Therapie wie bisher weitergeführt, da wir schnellstmöglich auch der letzten Pustel den Garaus machen wollten!

    Nach einer weiteren Woche waren die Pusteln bereits vollständig geschlossen, weswegen ich die lokale Therapie angepasst habe.

    Nach nur 3 Wochen waren die Pusteln vollständig verschwunden und nur noch einige kleine Stellen, wo die Haare noch nicht ganz nachgewachsen sind, erinnerten noch an Lümmels vorherigen Zustand:

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    Damit Lümmel problemlos durch den restlichen Sommer kam und  natürlich auch durch den jetzigen noch sehr warmen Herbst kommt, wird er täglich mit Sina´s Parasitweg-Spray eingesprüht und bekommt immer noch alle leckeren Kräuter einmal täglich unter sein Pferdefutter Haut & Fell gemischt. Denn nochmal wollen wir nicht "Pustelmonster" spielen! ;-)

    Alle Infos rund um die Biofeld-Haaranalyse für eine gezielte Therapie gibt es hier: Klick hier!



    UPDATE: Mehr Telefonleitungen!

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    Da es immer wieder zu Problemen gekommen ist, mich telefonisch zu erreichen, haben wir nun extra für Euch noch zwei weitere Telefonleitungen aktiviert.

    Ihr erreicht mich weiterhin wie gewohnt unter:
    05642/9888826 und 05642/9888827

     

    und eben neu zusätzlich auch unter:
    05642/9880288 und 05642/9880299

     

    (außerhalb der Geschäftsöffnungszeiten probiert Ihr es am Besten unter 0171/1854723)

    So könnt Ihr mich jederzeit mit Euren Fragen erreichen und Euren Lieblingen kann wie gewohnt schnellstmöglich geholfen werden. :-)

    Eure Claudia

    Donnerstag, 22. September 2016

    Wir begleiten Pinocchio! (Teil 1)

    Katharina, Pinocchio´s Besitzerin oder besser gesagt Retterin, hat die Geschichte vom kleinen Shettywallach für uns einmal ganz genau aufgeschrieben:


    Pinocchio ist ein 5 Jahre alter Shettywallach. Er stand bisher auf der Weide und ist nicht gearbeitet worden. Gefunden habe ich ihn bei ebay, wo er mit dem Hinweis auf Hufrehe inseriert war.

    Auf Nachfrage erfahre ich, dass der Hufschmied beim Ausschneiden feststellte, das Pinocchio Hufrehe hat. Das war am 2.9.16. Da die Rehe sehr wenig ausgeprägt ist, empfiehlt der Hufschmied keine weitere Therapie.

    Ein Tierarzt wird hinzugerufen und verordnet Metacam. Pinocchio gehe nur auf hartem Boden fühlig.

    Am 9.9.16 kommt Pinocchio nach 2,5 Stunden Fahrt im Anhänger bei mir an. Während der Fahrt erhielt er Metacam. Er läuft vorne links deutlich lahm.
    Pinocchio in seiner neuen Heimat
    Pinocchio in seiner neuen Heimat
    Die Huforthopädin bestätigt um 16.30 Uhr, dass die Hufe von einem Hufschmied bearbeitet wurden und korrigiert nur wenig. Sie sieht eine verbreitete weiße Linie und Schädigungen am Hufbeinträger. Ihrer Aussage nach gab es vor ca 3-4 Monaten einen Reheschub.

    Da Pinocchio zunehmend schlechter läuft, nehme ich ihn mit ans Haus in den Offenstall mit Auslauf. Maja leistet ihm Gesellschaft.
    Er läuft im Verlauf des Abends und des nächsten Tages zunehmend schlechter.

    Am Samstag, den 10.9. liegt er fast nur noch. Dabei beißt er sich immer wieder in den Kronrand des linken Vorderhufes. Futter lehnt er ab. Gestern und heute habe ich bereits Vet-Komplexe von Frau Nehls verabreicht. Obwohl ich es nicht tun wollte, verabreiche ich Metacam. Dazu bade ich vor allem den linken Vorderhuf in kaltem Wasser.

    Am 11.09. entdecke ich im Zuge des Badens einen schmerzhaften Abszess am Kronrand des linken Hufes. Der Abszess scheint sich zu öffnen. Der Eiter stinkt fürchterlich.
    So sah Pinocchios linker Vorderhuf zu dem Zeitpunkt aus. Neben dem gesamten Hufzustand sieht man sehr schön den Abszess.
    So sah Pinocchios linker Vorderhuf zu dem Zeitpunkt aus. Neben dem gesamten Hufzustand sieht man auch den Abszess sehr schön.
    Am Montag, den 12.9. läuft Pinocchio deutlich besser vorne links. Er frisst, wird frech, toleriert  die Hufbäder problemlos auch weiterhin. Metacam bekommt er nun nicht mehr.

    Am 13.9. treffen endlich die Kräuter ein und Pinocchio erhält diese am selben Abend zusätzlich zu den weiterhin verabreichten Globuli von Frau Nehls.
    am-fressen
    Inzwischen frisst er gut und mit viel Genuss.
    Sein Gangbild entspricht inzwischen dem eines Hufreheponys. Er läuft im „Einfüßlergang“.

    Am 14.09. öffnet und entleert sich der Abszess vollständig. Die Schmerzempfindlichkeit am linken Kronrand ist weg. Ich bade den Fuß in Seifenwasser. Pinocchio wird zunehmend lebhafter.
    Pinocchio an seinem Lieblingsplatz...
    Pinocchio an seinem Lieblingsplatz, dem kleinen Sandhaufen...
    ... wo es sich einfach am besten schläft ;-)
    ... wo es sich einfach am besten schläft ;-)
    16.9.: Pinocchio läuft nach wie vor im Einfüßlergang, aber das tut er deutlich zügiger und weniger vorsichtig als die Tage davor. Am Morgen fällt mir auf, dass der Abszess wieder müffelt und ich bade in Seifenwasser. Dabei kann ich den Bereich des Abszesses gut anfassen und massieren. Die Tasche oberhalb des Kronrandes ist gute 5 cm breit und wirft keinen Eiter mehr aus.
    Da ich heute frei habe, sitze ich häufig im Garten und beobachte Pinocchio. Er läuft mehr umher, als er es bisher getan. Es scheint seinen Füßen eindeutig besser zu gehen. Dennoch wackelt der dabei noch immer mit dem Kopf nach links.

    17.09.: Pinocchio wird lebhaft. Er versucht unsere kleinen Terriermädels zu jagen. Er geht einen normalen Schritt, langsam und fühlig, aber ganz normal ohne sichtbare Lahmheit. Es ist ihm langweilig und er läuft mir nach. Bisher hat er eigentlich unnötiges Herumlaufen vermieden. Ich hoffe, dass er bald auf die Winterkoppel raus kann. Es ist sehr ungewohnt, bei dem tollen Wetter die Ponys am Haus stehen zu haben. Moritz und Sissi stehen unterdessen auf der Winterkoppel. Als ich mit Sissi fahren war, habe ich Moritz abgetrennt zu Pinocchio und Maja gestellt. Das verlief erfreulicherweise friedlicher als der erste Kontakt. Ich bin guter Dinge, dass die beiden Spitzbuben sich gut vertragen werden.

    18.9.: Heute hat Pinocchio alles gelernt, was ein Pony kennen muss. An unser Grundstück schließt der Sportplatz an und es war ein U10 Bundesligaturnier mit extrem viel Musik, Lärm und Kinderradau. Am Abend beschließe ich den gelangweilten Pinocchio und seine Beistellfreundin Maja auf die 300 m entfernte Winterkoppel zu bringen, denn er läuft einen zügigen und lahmfreien Schritt.
    Die 300 m bringen wir flott hinter uns, denn Pinocchio hat es eilig. Auf der Koppel buckelt er  freudig los und galoppiert sogar ein Stück. Danach ist er immer noch lahmfrei. Es ist aber offensichtlich, dass der Huf links-vorne noch schmerzt, denn er leckt wieder den Kronrand, an dem der Abszess aufgebrochen war.

    Pinocchio, der die letzten 5 Jahre nur auf Weide stand, fühlt sich auf der Koppel sichtlich wohl. Er genießt den nassen Boden und wälzt sich erst mal ausgiebig.

    Zu den anderen beiden Ponys darf er noch nicht, damit er seine Hufe nicht überanstrengen muss, falls er gejagt würde.
    koppel
    Pinocchio und Maja auf "ihrer" Koppel
    Die beiden Koppeln der vier Ponys grenzen direkt aneinander
    Die beiden Koppeln der vier Ponys grenzen direkt aneinander
    20.09.: Pinocchio trabt mir lahmfrei entgegen, als ich mit dem „Kräuter-Futter“ komme. Nach dem Traben leckt er wieder am Kronand. Er ist munter, fröhlich und möchte gerne zu den anderen Ponys. Maja ist ihm wohl zu langweilig. Das muss aber noch warten.
    Der Kumpel auf der anderen Seite ist einfach interessanter :-)
    Der Kumpel auf der anderen Seite ist einfach interessanter :-)
    Die Botschaft, dass ich ein Reheshetty gekauft habe, nahmen meine Pferdefreunde alle fassungslos entgegen. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Pony wieder gesund und mein neues Distanz-Fahrpony wird, weil ich die besten Erfahrungen mit Ihnen und Ihren Produkten gemacht habe. Außerdem habe ich eine fähige Huforthopädin.

    Vor einem Jahr erwischte mich die Hufrehe zum ersten Mal in meiner 37-jährigen Pferdelaufbahn. Damals therapierte ich mein Pony mit den Produkten super schnell und rückfalllos. Der Fall Pinocchio wird länger dauern, aber das Pony wird genesen.
    Daran habe ich keine Zweifel dank Ihnen. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

    Liebe Grüße Katja und Sissi aus der Pfalz
    Sissi macht es Pinocchio schon einmal vor
    Sissi macht es Pinocchio schon einmal vor
    An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Katja für diese tolle Dokumentation bedanken und sind jetzt schon gespannt, wie es im 2. Teil bei Pinocchio weitergeht! :-)
    Mehr Infos rund um die Hufrehe? Klick hier!